Ihre künstlerische Reise begann früh. Im Alter von acht Jahren entdeckte sie die Straßenmalerei für sich. In ihrem Heimatort Medebach konnte sie schon als Kind bei einem Straßenmalerwettbewerb teilnehmen. Was zunächst spielerisch mit Kreide auf dem Asphalt begann, entwickelte sich schnell zu einer tiefen Leidenschaft und zu ihrem zentralen Ausdrucksmittel. Die Straße wurde zu ihrem Atelier. Seit diesen Anfängen hat sie ihre Kunst auf zahlreichen internationalen Festivals weiterentwickelt und präsentiert. Stationen ihres Weges waren unter anderem Geldern, Wilhelmshaven, Wil, Grazie di Curtatone sowie das Festival in Marietta (Atlanta). Diese Orte haben ihre Arbeit geprägt, inspiriert und den Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt ermöglicht. Zudem hat sie auch Illustration studiert, um sich mit der Kunst in unterschiedlichen Facetten auseinanderzusetzen. Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit steht das Portrait. Sie fasziniert der Mensch, seine Ausstrahlung, seine Emotionen, seine Einzigartigkeit. In ihren Bildern versucht sie, nicht nur äußere Ähnlichkeit festzuhalten, sondern auch Persönlichkeit sichtbar zu machen. Die Vergänglichkeit der Straßenmalerei verleiht diesen Momenten eine besondere Intensität: Jedes Portrait existiert nur für eine begrenzte Zeit und bleibt doch im Gedächtnis bestehen. Ihre Kunst lebt von der direkten Begegnung mit dem Publikum. Ohne Schwellen und Barrieren entsteht sie mitten im Alltag, zugänglich für alle.


