Marion Ruthardt, geboren in Rheinhausen, wurde schon früh an die Kunst herangeführt, durch einen zeichnenden Vater und den ersten Kunstlehrer, Volkram Anton Scharf. Deshalb wechselte sie nach der klassischen Grundausbildung: Gymnasium, Abitur, Höhere Handelsschule schnell in den Bereich Natur und Kunst. Erst folgte eine Ausbildung zur Gärtnerin, in Kevelaer, direkt neben Geldern, wo jährlich ein internationaler Straßenmalwettbewerb stattfindet. Dort nahm sie erst zum Spaß teil. Später entwickelte sie sich dann als Autodidaktin so weiter, dass die Leidenschaft zum Malen zum Beruf wurde. In Geldern stieg sie in die Meisterklasse auf und gewann danach weitere Straßenmal –Wettbewerbe u.a. in Italien, Bodenwerder und Wilhelmshaven. Zuerst als klassischer Kopistin, später dann mit verzerrten Bildern. Durch diese Technik entstehen große dreidimensionale Bilder. Dies führte zu Aufträgen aus der ganzen Welt. Hier arbeitete sie eng mit Gregor Wosik zusammen, der auch schon mehrfach in Geldern gestartet war. So entstanden zahlreiche XXL 3D Bilder. Eines brachte mit 750 m² sogar einen Eintrag in das Guiness Buch der Rekorde. Einen weiteren Eintrag gelang der Marion Ruthardt mit dem XXL Bild, Megladon Shark , in Florida, einer Gruppenprojekt mit Künstler*innen aus der ganzen Welt.
Seit 2019 malt sie vermehrt alleine, wodurch sich neue Ideen und Wege entwickelten. Mit Fassaden- und Wandmalerei, u.a. in Issum (Platz an de Pomp) und Geldern (Durchgang Stadtwerke/Marktparkhaus) erweiterte sie ihr Spektrum und kam so gut durch die Pandemie. In den letzten Jahren entdeckte sie außerdem das Bemalen von Stromkästen für sich. Oft verbunden sind diese Malereien, die auch in Geldern zu sehen sind.




